Wilkommen bei den Kupferhupfern

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Wie alles begann?

 

 

Einführung:

Und tatsächlich, am Montag liegt ein Brief mit einer ausländischen Briefmarke im Briefkasten der Kupferhupfer… Im Morgenkreis liest Edith den fremdländischen Brief vor. Er ist von Saba, der Mama von Kiru. Sie freut sich sehr, dass die Kinder sich gut um ihr Giraffenbaby gekümmert haben und kündigt ihre Ankunft für Mittwoch dieser Woche an.

 

Liebe Kupferhupfer,

 

ich bin ganz aufgeregt, weil ich von vielen Giraffenfreunden gehört habe, dass mein Giraffenbaby Kiru bei euch im Kinderladen ist. Ich hoffe von ganzem Herzen, dass es Kiru gut geht und ihr euch auch noch weiterhin so gut um sie kümmert.

 

Ich vermisse Kiru sehr, seit sie aus Afrika verschwunden ist und ich kann noch immer nicht verstehen, wie sie einfach so nach Nürnberg in Deutschland kommen konnte. Das ist ja wirklich ein langer Weg. Ich will so schnell wie möglich zu euch kommen und meine Kiru wiedersehen. Ich kann am Mittwoch in ein Flugzeug steigen und bin dann mittags bei euch im Kinderladen. Ich freue mich schon riesig darauf meine Kiru wieder in die Arme schließen zu können und natürlich auch darauf, euch kennenzulernen. Vielen herzlichen Dank, dass ihr Plakate aufgehängt habt, ansonsten hätte ich mein Baby nicht wiedergefunden. Bitte sorgt noch gut für Kiru bis ich am Mittwoch komme und lest ihr bitte den Brief vor, damit sie weiß, dass ich komme.

 

Danke von ganzem Herzen,

 

eure Saba

 

 „Giraffensprache“ was ist das?

 

Ist ein von Gundi und Frank Gaschler entwickeltes Projekt,

das auf der Gewaltfreien Kommunikation von Marshall Rosenberg basiert. Die

Idee, die dahinter steckt, ist es ein Werkzeug zu bieten, mit dem eine offene,

verständnisvolle und wertschätzende Beziehung zu den Mitmenschen, egal ob

Partner, Kinder, Freunde oder Arbeitskollegen, aufgebaut werden kann. Ferner

hilft diese Kommunikation, Konflikte klar und einfühlsam anzusprechen sowie

konstruktive Lösungen zu entwickeln, die für alle Beteiligten akzeptabel und

bereichernd sind. Rosenberg nutzt die Giraffe als Symbol einer

lebensbereichernden Sprache. Mit ihrem langen Hals hat sie einen weiten Blick

über die verschiedenen Situationen und als Landtier mit dem größten Herzen

spricht sie die „Giraffensprache“, die Sprache von Herz zu Herz.

Warum Gewaltfreie Kommunikation? Hierbei geht es

nicht um die physische Gewalt, sondern um die Gewalt der Worte, derer

wir uns im Alltag oft wenig bewusst sind.

Ziel dieses Projekts ist daher die Integration einer bewussten,

lebensbereichernden Sprache in den Alltag, um so die Gemeinschaft im

Kindergarten, die Beziehungen der Eltern untereinander und mit den

Erzieherinnen aber auch innerhalb der Familien zu stärken. ErzieherInnen,

Kinder und Eltern lernen aufrichtig zu sagen, worum es ihnen wirklich geht und

empathisch zu verstehen, was der andere braucht.

Dies erfolgt, indem die wesentlichen Basiskompetenzen des Bildungs- und

Erziehungsplanes vermittelt werden: Stärkung des Selbst- Bewusstseins der

Kinder vor allem für Stress- und Krisensituationen, Förderung der Fähigkeit zur

Kommunikation und des sozialen Umgangs, Vermittlung von Möglichkeiten zur

Konfliktfähigkeit und Erweiterung der Sprachkompetenz und des

Einfühlungsvermögen.

Das besondere an diesem Projekt, ist der ganzheitliche Ansatz. Erwachsene und Kinder machen sich gemeinsam auf den Weg, um miteinander und voneinander zu lernen. Des

Weiteren geht es nicht nur um ein einmaliges Projekt, sondern darum eine

Haltung zu implementieren, deren Maxime es ist, andere Menschen so zu

behandeln, wie man gerne selbst behandelt werden möchte und dabei dem

Bedürfnis das Leben anderer Menschen bereichern zu wollen, größtmögliche

Beachtung zu schenken. Anhand eines vorgegebenen Leitfadens, lernten die Kinder gemeinsam mit einer kleinen Babygiraffe in 3 Wochen die 4 Schritte der Giraffensprache (Beobachtung, Gefühl, Bedürfnis und Bitte) kennen. Das Projekt begleitet uns das ganze Kilajahr und somit lernen die Kinder tagtäglich, immer wieder ihre Gefühle wahrzunehmen, dadurch zu verstehen, was sie gerade im Moment wirklich brauchen und auch sich in

anderen Personen hineinzuversetzen und deren Gefühle und Bedürfnisse zu

verstehen. Im Gespräch mit ihrem Gegenüber lernen sie sich klar auszudrücken

und sich auf die Suche nach Lösungen zu machen, die für alle Beteiligten

bereichernd sind.

 

 

Beispiel:

Zwei Kinder streiten sich lautstark in der Bauecke.

Die Erzieherin kommt dazu.

Beobachtung E: Ich sehe ihr streitet euch. Was ist denn passiert?

Kind 1 zu Kind 2:“Der hat mir das Haus kaputt

gemacht!“

Kind 2 zu Kind 1: „Ja, aber nur aus Versehen!“

Gefühl E. zu Kind 1: „Wie geht es dir im Moment?“

Kind 1 zu Kind 2: „Ich bin wütend und ärgere mich!“

Bedürfnis E. zu Kind 1: „Was brauchst du jetzt, damit es dir wieder

besser geht?“

Kind 1: „Der muss das Haus wieder bauen und

Entschuldigung sagen!“

Bitte E. zu Kind 1: „Um was möchtest du den anderen bitten?“

Kind 1 zu Kind 2: „Kannst du das Haus bitte wieder

aufbauen und dich bei mir entschuldigen?“

Stimmt das Kind zu, fragt die Erzieherin noch

abschließend:

„Passt es jetzt bei euch wieder?“

Falls ein Kind verneint, wird noch nachgefragt, ansonsten

ist die Sache geklärt.

 

Ein unerwarteter Besuch

Am Montag geschieht etwas Sonderbares. Das morgendliche Ankommen, der Morgenkreis und auch das Frühstück bei uns Kupferhupfern gestaltet sich noch völlig alltäglich, aber kurz nach 10 Uhr hört Edith ein leises Wimmern vor unserer Türe. Sie findet auf dem Fußabtreter ein kleines Bündel und bringt dieses in den Kinderladen herein. Aus dem Bündel heraus blitzen zwei Augen und Edith ist ganz aufgeregt. Nach kurzer Zeit sind alle Kinder und Erzieher in der Bauecke versammelt um zu überprüfen, wer da im Handtuchbündel eingepackt ist.

 

Langsam schlägt Edith einen Teil des Handtuches auseinander und ...

der Kopf einer kleinen Giraffe blickt uns an!

 

Die Giraffe versteckt jedoch gleich ihren Kopf bei Edith. Die Kinder sind sehr aufgeregt und versuchen alle, die Giraffe zu streicheln. Es gibt viele Fragen ...

 

Wo kommt das Giraffenbaby denn her? Warum versteckt es sich bei Edith? Wie heißt es? Wo ist seine Mama? Kann das Giraffenbaby schon sprechen?

 

Wir entdecken um den Hals des Giraffenbabys einen Zettel, auf dem KIRU steht. Das wird wohl sein Name sein. Aber das Baby kann noch nicht sprechen und wir versuchen, auf andere Weise zu kommunizieren. Zum Glück kann Kiru schon nicken und den Kopf schütteln und so finden wir wichtige Informationen heraus.

 

Kiru hat Durst und Hunger. Kiru hat Angst. Kiru möchte gerne bei den Kupferhupfern sein, will aber auch zur Mama.

 

Die Kinder sind sehr aufgeregt und beginnen ,im Kinderladen und im Hof nach der Mutter zu suchen. Wir gehen auch gemeinsam auf den Parkplatz beim Kinderladen und suchen, können aber keine Giraffenmama finden.

 

Wir beschließen, es erst einmal gemütlich für das Baby zu machen und bereiten ein Bett vor, indem Kiru sich ausruhen kann. Auch Blätter und Milch sollen die Grundbedürfnisse des Giraffenbabys stillen.

 

In vielen Fragerunden finden wir heraus, dass Kiru aus Afrika stammt und sich in einen Flugzeugbauch geschlichen hat und nun in Nürnberg gelandet ist. Jetzt vermisst sie ihre Mama. Was können wir nun tun, fragen sich die Kinder. Wir könnten ja die Mama anrufen ...

 

Wir haben keine Telefonnummer. Vielleicht können wir einen Brief nach Afrika schicken, damit die Mama weiß, wo ihre Kiru ist. Das wird beschlossen!

 

Zuerst einmal stellen wir sicher, dass Kiru die Nacht im Kinderladen verbringen kann. Vielleicht kommt die Mama ja am Abend und holt sie wieder ab? Die Kinder wünschen sich aber von Kiru, dass sie bei uns bleibt.

 

THEMA - GEFÜHLE

Dienstag. Schon gleich am Morgen steht für viele Kinder gleich der Besuch bei Kiru an erster Stelle.

 

Wie hat sie wohl die Nacht verbracht? Hatte sie Angst? Hat sie gut geschlafen? Ist sie überhaupt noch da?

 

Große Erleichterung macht sich breit, als Kiru noch in ihrem Bettchen liegt. Sie wird sofort geweckt und nimmt an den Spielen der Kinder teil. Vielleicht war Kirus Mama ja in der Nacht im Kinderladen? Aber es ist keine Spur zu entdecken. Im Morgenkreis ist Kiru natürlich auch dabei und die Kinder bestehen darauf, dass Kiru auch ein Häkchen auf der Anwesenheitsliste erhält.

 

Kathrin bringt zum Morgenkreis Kärtchen mit, auf denen Gesichter mit verschiedensten Gefühlsausdrücken vorhanden sind. Die Kinder betrachten die Karten ausführlich. "Welche Karte zeigt welches Gefühl?"

 

Wir starten eine Morgenrunde und jedes Kind darf auf die Karte zeigen, die sein Morgengefühl widerspiegelt. Auch Kiru wird von den Kindern befragt.

 

Jedes Kind möchte sich um Kiru kümmern und es entstehen die ersten Gedanken um eine mögliche Liste, die anzeigt, welches Kind sich über den Tag um Kiru kümmern darf. Nachdem der Morgenkreis beendet ist und alle beim Frühstück sitzen- auch Kiru findet hier natürlich einen Platz, damit sie nicht alleine ist- drängt Kathrin darauf, dass der Brief für die Mama nun geschrieben werden muss. Zwei Kinder kommen auf die Idee, dass bei einer Suche auch Plakate verwendet werden.

 

Also werden wir ein Plakat entwerfen, welches in Nürnberg aufgehängt werden kann. Zum Stillekreis sind die Plakate kopiert und jedes Kind darf ein Plakat zum Aufhängen mitnehmen. Spannend ist, wo die Plakate denn hinkommen, denn an manchen Plätzen sieht man sie mehr, als an anderen ...

 

Zuhause, im Einkaufsladen, an einen Baum, beim Logopäden, an der Bushaltestelle, am Flughafen, am Auto.

 

Zum Abschluss des Stillekreises singen wir noch ein Lied von den Gefühlen, welches wir in der nächsten Zeit noch vertiefen möchten. Kiru begleitet uns den gesamten Tag, obwohl sie sich teilweise wohl etwas unwohl fühlt, wenn alle Kinder sie tragen möchten und sie dann dennoch manchmal nach kürzester Zeit irgendwo liegengelassen wird. Deshalb hört man sie manchmal schluchzen. Besonders im Bad nach dem Zähneputzen und vor dem Matratzi auf dem Boden hat es ihr nicht gut gefallen.

 

Schön, dass das einige Kinder gemerkt haben und sich dann umso aufopfernder um sie gekümmert haben.

THEMA - BEDÜRFNISSE

Mittwoch.. Auch am dritten Tag unseres Giraffenprojektes wird Kiru als Erste begrüßt.

 

Im Morgenkreis wird Kiru, jetzt schon fast routinemäßig, gefragt, ob sie Hunger oder Durst hat. Auch Kirus Wunsch nach ihrer Mutter kommt wieder auf.

 

Leider sind gestern viele Plakate in den Fächern der Kinder liegengeblieben und wir vereinbaren erneut, diese heute nach dem Kinderladen aufzuhängen, damit die Giraffenmama unsere Kiru wiederfinden kann.

 

Edith fragt die Kinder, was die Kiru braucht, damit es ihr hier gut geht:Liebe, trinken, schlafen gehen, nicht so viel Süßkram, nicht so viel fernsehen, Fangen spielen, neues Stroh… Weil Kiru aber noch nicht sprechen kann, überlegen wir, wie sie uns mitteilen kann, was sie braucht. Ein Kind kommt auf die Idee, dass Zeichensprache funktionieren könnte. Also üben sich die Kinder kurzfristig in Zeichensprache (Hand zum Mund führen für Essen etc.).

 

Nach dem Frühstück brechen wir zu unserem Ausflugstag zum Norikusspielplatz auf. Wir nehmen auch hier ein Plakat mit, weil da ja viele Menschen spazieren gehen und so das Plakat sehen können. Während der Zeit auf dem Spielplatz bleibt Kiru in ihrem Bettchen… der Ausflug wäre wohl zu aufregend und heiß für sie! Nach unserem Picknick wird Kiru gefüttert und getränkt und auch geschmückt mit Armreifen etc. Auch einen Garderobenplatz erhält sie.

 

Nachdem es ein so heißer Tag ist, fällt das Nachmittagsprogramm recht ruhig aus und Kiru sucht sich mit vielen Kindern einen Platz zum Ausruhen aus.

 

THEMA – BITTEN

 

Donnerstag. Im Morgenkreis besprechen wir unsere geplanten Ausflüge, als wir Kiru schluchzen hören. Sie ist sehr traurig, denn noch immer ist ihre Mama nicht aufgetaucht. Wir haben noch nichts von ihr gehört. Da fällt einigen Kindern mit großem Schrecken ein, dass sie erneut ihre Plakate in ihrem Fach liegen gelassen haben… So kann die Mama ihre Kiru ja nicht finden. Aber Kiru braucht ihre Mama. Wenn wir Kiru fragen, ob sie sich bei uns wohlfühlt, dann nickt sie zwar, aber wir erkennen deutlich, dass sie dennoch traurig ist. Wenn wir sie fragen, ob sie glücklich ist, dann nickt und schüttelt sie gleichzeitig den Kopf. Alle Kinder wissen, dass sie ihre Mama vermisst und verstehen sie auch sehr gut darin. Edith fragt die Kinder, wie sich wohl die Mama fühlt und die Kinder antworten sehr aufgeregt, dass sie Angst hat. Und traurig ist. Und verzweifelt.

 

Einige Kinder erzählen, wie die Mama sich gefühlt hat, als sie verloren gingen.

 

Nach dem Frühstück gehen die Großen in die Schule und alle Anderen kümmern sich gut um Kiru, damit sie nicht so traurig ist. Sie wird bewirtet und gestreichelt und stets umhergetragen. Auch steht schnell fest, dass sie zum Ausflug in den Garten teilnehmen muss. "Denn sonst ist sie wieder allein." Also ist Kiru bei unserer Wanderung und dem Plantsch-, Spring- und Spielvergnügen dabei. Und wie an jedem vorhergehenden Tag wird Kiru wieder schön ins Bett gebracht, mit Kuscheltieren versehen, warm eingepackt und dann in Ruhe bis zum nächste Tag schlafen gelassen.

 

Und wie geht es nach der ersten Woche weiter? Wie lernen wir nun die Giraffensprache so richtig? Wer bringt uns die Giraffensprache bei? Und wie sprechen Giraffen denn nun?

 

Eine Woche seit Kirus Ankunft ist nun vergangen und alle warten noch sehnsüchtig auf ein Zeichen ihrer Mama.

 

LERNZIELE FÜR DIE KINDER

 

  • Die Kinder verhandeln ihre Konflikte selbständig, ggfls. mit Lösungsvorschlägen der ErzieherInnen.
  • Dadurch lernen sie Eigenverantwortung.
  • Die Kindern formulieren ihre Gefühle und
  • Bedürfnisse.
  • Dadurch entwickeln die Kinder emotionale Kompetenz.
  • Die Kinder finden ihre eigenen Lösungen für Konflikte.
  • Dadurch entwickeln die Kinder Kreativität und Einfallsreichtum.
  • Die ErzieherInnen machen keine Lösungsvorschläge und Schlichtungsversuche. Sie begleiten den Prozess und geben Impulse

 

 

DAS FEST

-

Und dann ist der langersehnte Tag endlich gekommen. Im Morgenkreis fragt Edith jedes Kind, ob es aufgeregt ist weil Saba kommt, und wie sich diese Aufregung anfühlt. Die meisten Kinder sind aufgeregt und sie bemerken, dass ihr Herz dann schnell schlägt.

 

Gegen Mittag, als schon ein richtiger Willkommenskreis aufgebaut ist und Kiru in der Mitte des Kreises thront und kaum ein Kind mehr in ein Spiel finden kann, weil die Aufregung nicht mehr auszuhalten ist, klingelt es an der Türe. Die Kinder laufen aufgeregt hin und öffnen diese. Großer Jubel ertönt:"Saba ist da!"   Edith nimmt Saba mit in den Gruppenraum und dort trifft sie auf ihr Baby. Saba und Kiru begrüßen sich, sie kuscheln und schmusen miteinander. Die Kinder setzen sich im Kreis um die Beiden und beobachten diese.

 

Saba erzählt, wie sie von ihren Giraffenfreunden und –verwandten erfahren hat, dass ihre Kiru bei den Kupferhupfern ist und wie froh sie war zu hören, dass es ihr gut geht. Die Kinder fragen Saba, ob sie noch bei uns bleiben will. Saba erzählt, dass sie einen Traum hatte und fragt die Kinder, ob sie ihn hören möchten. "Jaaaaa".

 

Saba:"Gestern habe ich geträumt, dass alle Menschen genauso wie wir Giraffen werden und dass sie sagen, wie es ihnen geht, und sich darum kümmern, wie es anderen geht. Ich habe geträumt, dass wir uns nicht mehr gegenseitig wehtun, uns auslachen oder uns Sachen wegnehmen. In meinem Traum haben Kinder in einem Kindergarten gelernt, wie Giraffen zu sprechen und zu handeln. Sie sagen, was sie brauchen, und hören zu, was der andere braucht. Sie suchen gemeinsam nach Lösungen, damit es allen gut geht. Willst du bei der Gruppe von Kindern sein, die ich in meinem Traum gesehen habe?"

 

Die Kinder schreien:"JAAAAA" Dann verspricht Saba uns allen, dass sie uns die Giraffensprache beibringt und deshalb auch bei uns bleiben kann.

 

Natürlich ist nach der Erzählzeit das Fest noch nicht beendet. Jetzt wird erst mal lecker Obst und Salat gegessen und natürlich auch ein afrikanisches Begrüßungslied für Saba gesungen. Saba und Kiru schlafen auch diese Nacht im Kinderladen und freuen sich, einander wiederzuhaben.

 

DIE ABREISE

-

Auch in den nächsten Tagen sind die Beiden unzertrennlich und wenn die Kinder eine Giraffe nehmen, folgt die andere sehr schnell. Beide werden umsorgt und geliebt und tatsächlich muss auch eine Liste aufgestellt werden, bei welchem Kind welche Giraffe Zeit verbringen darf. Und Saba bekommt selbstverständlich auch ihren Platz in unserer Anwesenheitsliste… denn sie ist jetzt auch ein festes Mitglied der Kupferhupfer.

 

Ist nun alles vorbei?

 

Nein. Wir machen weiter mit dem Giraffentraum und der Giraffensprache. Denn wer eine Sprache richtig erlernen will, der muss üben. Und das immer wieder. Und so nutzen wir die verbleibenden Kinderladenwochen bis zur Sommerpause um die Thematiken der Beobachtung, Gefühle, Bedürfnisse und Bitten zu vertiefen. Das geschieht mit Bildbetrachtungen, Sinneswahrnehmungen, Gefühlsrunden, Beschreibungen, Spielen etc.

 

Und natürlich muss auch Saba dabei sein, um uns immer wieder zu zeigen, wie die Giraffensprache wirklich funktioniert. Auch unser alljährliches Sommerfest steht unter dem Motto der Giraffen und deren Heimat Afrika und wir genießen die Zeit mit Eltern, Geschwistern, Ehemaligen, Zukünftigen, Freunden etc. bei Spielen, Gesängen, Basteleien in afrikanischer Tradition. Auch hier haben Saba und Kiru einen besonderen Platz ...

 

...denn eines ist uns allen klar___

 

Die beiden gehören nun für immer zu den Kupferhupfern!

 

Aber wie ist es denn nun mit dem Giraffentraum für die Kinder, die im nächsten Jahr in den Kinderladen starten?

 

Am Ende des Kinderladenjahres werden die beiden Giraffen nach Afrika zurückkehren.

 

Ziemlich traurig. Aber wir Erwachsenen wissen ja, dass Kiru nach einiger Zeit in den Kinderladen zurückkehren wird. Zunächst alleine, denn Saba muss noch längere Zeit in Afrika bleiben - sie muss Verwandte betreuen. Aber da Saba ja weiß, dass wir uns gut um ihr Baby kümmern, darf Kiru schon mal zu uns kommen ...

 

... und somit startet der Giraffentraum wieder neu! Wir freuen uns schon sehr darauf und sind gespannt, was uns noch alles erwartet!!!

 

 

 

 

Ab September 2019 haben wir noch freie Plätze !!!

 

Wir suchen Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahre.

Wenn auch Du Freude daran hast, in einer Gemeinschaft mit zu wirken und eine kleine Gruppe mit guten

Betreuungsschlüssel, für dein Kind suchst, dann melde dich bei uns.

 

Melde Dich bei uns:

 

Tel: 0911-472501

 oder

info@kupferhupfer.de

 

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